Gewohnheiten und Routine im Praxisalltag

Die Worte „Gewohnheit“ und „Routine“ sind oft negativ behaftet. Aber warum eigentlich? Vor allem in Deinem Praxisalltag kannst Du nachhaltig von Standards dieser Art profitieren. Ein Beispiel: Gäbe es keine Gewohnheiten, müsstest Du über alles, was Du jeden Tag tust, nachdenken. Du würdest viel wertvolle Zeit verschwenden und kontinuierlich hinterfragen. Umso wichtiger ist es, herauszufinden, wo Gewohnheiten sinnvoll sind und wie Du maximal von ihnen profitieren kannst.

Damit Du optimal profitieren kannst, ist es natürlich wichtig, dass Du nicht der/ die Einzige bist, der/ die sich an die besagten Gewohnheiten hält. Vielmehr sollten alle Mitarbeiter Deiner Praxis sich entsprechend orientieren und so für möglichst reibungslose Abläufe sorgen. Eine entsprechende Automatisierung kann etliche Vorteile mit sich bringen.

Dich wie entstehen sinnvolle (!) Gewohnheiten überhaupt? Die folgende Schritt für Schritt Anleitung hilft weiter.

Schritt Nr. 1: Informationen beschaffen

Wenn Du in Deiner Praxis noch keine Routinen eingeführt hast, dann ist es im ersten Schritt wichtig, dass Du Dir alle notwendigen Informationen zum jeweiligen Thema besorgst. Nur so ist es möglich, sich fundierte und logische Gewohnheiten aufzubauen, die Deinen Praxisalltag letztendlich unterstützen und effizienter werden lassen.

Eine Frage, die Du in diesem Zusammenhang immer berücksichtigen solltest, ist: „Weshalb tue ich was?“. Hier lohnt es sich durchaus, genauer hinzusehen und gern auch Althergebrachtes zu hinterfragen.

Schritt Nr. 2: Die passende Strategie

Wie sollen Deine kurz-, ,mittel- und langfristigen Ziele erreicht werden? Genau das gilt es jetzt zu klären. Gleichzeitig solltest Du – am besten zusammen mit Deinem Team – Rahmenbedingungen schaffen und Reize festlegen, die wiederrum eine Gewohnheitsmäßige Handlung auslösen. Je nach Bereich empfiehlt es sich, unter anderem auch mit Belohnungen und ähnlichem zu arbeiten.

Auf diese Weise entsteht nach und nach genau die Routine, die Dich in Deinem Alltag weiterbringen kann.

Schritt Nr. 3: Die Umsetzung

Das Konzept steht? Wunderbar! Dann kann es nun losgehen. Irgendwann werden die Routinen dann selbstverständlich und automatisch ausgeführt – ohne, dass hierüber nachgedacht werden müsste. Durch die kontinuierliche Wiederholung werden die Synapsen im Gehirn entsprechend verknüpft und auf diese Weise kann letztendlich Zeit gespart werden.

Fazit

Dass sich im Zusammenhang mit routinierten Abläufen in der Praxis etwas ändern soll, muss seitens der Unternehmensleitung beschlossen werden. Dennoch ist es selbstverständlich auch wichtig, dass die Belegschaft mitzieht, um die einzelnen Punkte optimal umzusetzen.

Wenn dann:

  • Ziele formuliert wurden, die gleichzeitig attraktiv und erreichbar sind
  • etwaige Stolpersteine aus dem Weg geräumt wurden
  • sichergestellt wurde, dass Deine Mitarbeiter ausreichend Zeit haben, um sich an die neuen Vorgaben zu gewöhnen
  • neue Gewohnheiten mit bestehenden Routinen verknüpft wurden,

steht einer Optimierung Deines Praxisalltags eigentlich nichts mehr im Wege.

Zusatztipp: Jeder macht Fehler. Sollte der Start in neue Routinen anfangs noch ein wenig holprig sein, arbeite am besten mit einer positiven Fehlerkultur und bleibe stets motivierend.


Gewohnheiten und Routinen im Praxisalltag helfen dabei, Abläufe zu vereinfachen. Wenn sie einmal eingerichtet wurden, kannst Du mit ihrer Hilfe viel Zeit sparen und gleichzeitig für mehr Transparenz sorgen.

In diesem Artikel erkläre ich Dir, wie Du die Basis für optimierte Praxisabläufe schaffen kannst.

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