Vielleicht hört sich die Kombination aus kieferorthopädischer Praxis und Insta für dich noch ein wenig fremd an. Und natürlich musst du nicht zwangsläufig der nächste Influencer der Zahnkorrekturen werden, um deine Zielgruppe auf Insta auf dich aufmerksam zu machen. Es kann jedoch nicht schaden, auf Social Media präsent zu sein.
Wichtig ist es, dabei zu beachten, dass es durchaus Unterschiede zwischen Instagram und Facebook gibt. Daher würde ich davon abraten, hier jeweils dieselben Inhalte zu posten.
Die folgenden Abschnitte enthalten einige wertvolle Tipps, die dir dabei helfen können, deinen Insta-Kanal auszubauen (oder überhaupt erst ins Leben zu rufen).
Wo liegen die grundsätzlichen Unterschiede zwischen Insta und Facebook?
Auf Facebook geht es oft um informative Inhalte. Die Texte sind meist etwas länger, die Bildsprache ist eher übersichtlich. Instagram setzt hierbei auf andere „Regeln“. Hier liegt der Fokus eher auf dem Visuellen.
Das bedeutet unter anderem, dass lange Bildunterschriften („Captions“) weniger beachtet werden. Und diejenigen, die sich zum Beispiel dein Profil anschauen, schauen sich ganz sicher in den meisten Fällen nur die Bilder an, ohne sich mit Bildunterschriften und Ähnlichem auseinanderzusetzen… vor allem dann, wenn der Post im Allgemeinen schon eher älter ist.
Ein weiterer Faktor, der Instagram von Facebook unterscheidet, ist der Humor. Entsprechende Inhalte, Fotos und Zitate, die zum Schmunzeln anregen, sind hier gern gesehen… vor allem im Bereich der Kieferorthopädie, wo viele vielleicht nicht an witzigen Content denken würden.
Inhalte, die so gut wie immer gut ankommen…
Natürlich gibt es immer auch Ausnahmen. Allerdings gibt es (bezogen auf den Bereich der Kieferorthopädie) Content, mit dem du ein vergleichsweise geringes Risiko eingehst. Vielleicht hast du gerade deine Praxisräume modernisiert? Oder es gibt neue Spielsachen in der Kinderecke?
Details wie diese mögen für dich im ersten Moment „normal“ wirken, sind aber einen Post wert.
Zusatztipp: Verabschiede dich von der Vorstellung, mit einem Post wirklich alle zufriedenstellen zu können. Es wird immer User geben, die sich über irgendwas beschweren.
Gleichzeitig kannst du Instagram auch nutzen, um deine Attraktivität als Arbeitgeber zu unterstreichen, indem du zum Beispiel Bilder von Firmenfeiern, Teammeetings oder Ähnlichem postest. Auf diese Weise schaffst du es vielleicht, dass sich auf deine kommenden Stellenausschreibungen noch mehr qualifizierte Bewerber melden.
So nutzt du Insta, um wichtige Infos zu verbreiten
Es gibt einige Informationen, die deine Praxis betreffen, die vielleicht weniger „foto-attraktiv“, dafür aber wichtig sind. So kannst du zum Beispiel Insta auch nutzen, um deine Kunden über deinen anstehenden Urlaub (und die Schließungszeiten deiner Praxis) zu informieren.
Dasselbe gilt, wenn du dich dazu entschließt, Sprechzeiten zu besonderen Themen abzuhalten. Die entsprechenden Inhalte gehören übrigens zu der Art von Content, der sowohl auf Insta als auch auf Facebook gut ankommt.
Weitere Ideen für deinen Insta-Kanal
Die obigen Abschnitte haben dir gezeigt, wie vielseitig die Welt von Insta ist und wie du genau diese Vielseitigkeit für deine Zwecke nutzen kannst.
Weitere Ideen, mit denen du deinen Kanal bespielen kannst, sind unter anderem:
- saisonale Grüße
- Informationen zu Weiterbildungen
- Fotos und Videos zu Vorträgen, die du hältst
- Teilnahmen an regionalen Events.
Der Fantasie sind dementsprechend nur wenige Grenzen gesetzt.
Zusatztipp: Vergiss nicht, die Reaktionen auf deine Postings nachzuhalten. Wenn du schaust, welche Art von Content besonders gut funktioniert, lernst du für die Zukunft.
